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  Monographie  
     
  Der phänomenologische Text. Eine Studie zu Edmund Husserl, Martin Heidegger und Franz Kafka, Würzburg, K&N 2004 (Trierer Studien zur Kulturphilosophie 10),
Diss. Würzburg 2002

227 Seiten, Broschur mit Fadenheftung
Format 23 x 15,5 cm
37,50 Euro / SFr 65,60
ISBN 3-8260-2485-0
     Der phänomenologische Text


Husserl sucht in seinem Entwurf der Reduktion nach einer Methode der Begriffsbildung, die den anschauungsfundierten philosophischen Begriff zur einheitlichen Grundlage der einzelwissenschaftlichen Begriffsbildung macht.
In seinem Bemühen, dem methodischen Ideal der Phänomenologie zu entsprechen, betont Heidegger die Sprachlichkeit der Reduktion. Das Wort erweist sich als der Ursprung des Seienden, das immer entweder zuhanden oder vorhanden ist. Das rein zuhandene Phonem wie der vorhandene Begriff sind nur am Wort gegeben. Damit erhält das Wort ontologischen Status und ersetzt den Seinsbegriff der traditionellen Metaphysik, die das Sein prädikativ bestimmt und es so zu einem Seienden macht. Da die begriffliche Festschreibung nicht zu vermeiden ist, gilt es, sie mit ihren eigenen Mitteln zu schlagen. Der Begriff muß dazu in eine Textkomposition eingebunden werden, die es erlaubt, das Wort als den Ursprung des Begriffs unmittelbar zum Vorschein zu bringen.
Dies, so Heideggers Entdeckung, gelingt allein im literarischen Text. An Franz Kafkas Romanen "Der Proceß" und "Das Schloß" ist das unter Betonung der Textualität der Reduktion exemplarisch nachzuweisen.
Die Reduktion führt an die Grenze zwischen dem mundanen und dem literarischen Sprachmodus heran. Das Ergebnis des phänomenologischen Textes markiert die bei Heidegger postulierte "Nähe" zwischen Denken und Dichten, ohne daß das Denken in die Dichtung überginge. Die Bindung an den objektiven Begriff einerseits und an die individuelle Textgestalt andererseits ermöglicht es der Philosophie, zum Ursprung des Mundanen vorzudringen und die Grundlagen des wissenschaftlichen Umgangs mit mundanen Gegenständen zu untersuchen. Der philosophische Text erweist sich damit als nicht austauschbares Bindeglied zwischen dem Ursprung des Begriffs und den Objektivierungsleistungen der Wissenschaften. Der Phänomenologie kommt das Verdienst zu, dies explizit angesprochen und vorgeführt zu haben.


Inhalt

1.    Einleitung
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2.    Der programmatische Text
Julia Jonas
2.1    Der Entwurf der Reduktion bei Edmund Husserl.
Vom wissenschaftlichen zum philosophischen Begriff
Julia Jonas
2.1.1    Identität und Gegenstand
2.1.2    Der methodische Zugang zur Identität
2.1.3    Die Identität in der Einheit der Wissenschaften
2.1.4    Identität und Geschichtlichkeit
Julia Jonas
2.2    Der Aufgabensinn des phänomenologischen Textes
Julia Jonas
2.2.1    Identität und Textualität. Erste Hinweise bei Edmund Husserl
2.2.2    Textualität als Negation. Die Husserl-Apologie Max Schelers
Julia Jonas
3.    Der phänomenologische Text
Julia Jonas
3.1    Die Sprachlichkeit der Reduktion bei Martin Heidegger.
Vom philosophischen zum phänomenologischen Begriff
Julia Jonas
3.1.1    Phänomen und Erscheinung
3.1.2    Der methodische Zugang zum Phänomen
3.1.3    Der Grundbegriff in der Einheit der Philosophie
3.1.4    Wort und Text
Julia Jonas
3.2    Die Textualität der Reduktion bei Franz Kafka.
Vom phänomenologischen Begriff zum transzendentalen Text
Julia Jonas
3.2.1    Wort und Begriff - Schrift und Deutung
3.2.2    Transzendentalität und Leibesgrenze
Julia Jonas
4.    Schluß: Textualität in Wissenschaft, Philosophie und Literatur
Julia Jonas
5.    Literaturverzeichnis


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Rezensionen
Ralf Becker, in: Phänomenologische Forschungen NF 11, 2006, 229-236

Andrzej Przylebski: Tekstualizowanie fenomenologi (J. Jonas, Der phänomenologische Text. Eine Studie zu Edmund Husserl, Martin Heidegger und Franz Kafka), in: Fenomenologia 2, 2004, 116-118 (poln.)
 


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  Editionen  
     
  Julia Jonas, Karl-Heinz Lembeck (Hg.), Mensch - Leben - Technik. Aktuelle Beiträge zur phänomenologischen Anthropologie, Würzburg, K&N 2006 (Orbis Phaenomenologicus. Perspektiven, NF 11).

385 Seiten, Broschur mit Fadenheftung
Format 23,5 x 15,5 cm
49,80 Euro / 87,20 SFr
ISBN 3-8260-2902-X
     Mensch - Leben - Technik


Die Frage nach dem Menschen wird in den Beiträgen des vorliegenden Bandes unter verschiedenen Perspektiven gestellt, die jedoch einer einheitlichen Grundidee verpflichtet sind: Die philosophische Frage nach dem Menschen muß ihr Fundament in einer genuin philosophischen Methode finden. Die Beiträge der Sektion "Mensch und Leben" widmen sich dementsprechend dem phänomenologischen Zugang zu Leben, Leib und Lebenswelt (1). Der phänomenologische Blick auf den Menschen und sein Selbst- und Weltverständnis bildet die Grundlage für Überlegungen zum Verhältnis zwischen Philosophie und Wissenschaften. Unter dem Titel der "Techniken des Lebens" stehen hier Biologie, Medizin und die Technik selbst in Rede (2). Die Sektion "Lebensperspektiven" schließlich bietet einen Ausblick auf mögliche methodische Umbauten und Weiterungen des phänomenologischen Philosophierens und beleuchtet deren potentiellen Einfluß auf philosophische wie einzelwissenschaftliche Fragestellungen (3).


Inhalt

Julia Jonas: Mensch - Leben - Technik. Phänomenologische Anthropologie heute

Wolfgang Eßbach: Der gegenwärtige Ort der Phänomenologie in der Soziologie und Anthropologie artifizieller Lebenswelt

1. Mensch und Leben
  • Ernst Wolfgang Orth: Der Begriff des Lebens in der husserlschen Phänomenologie
  • Günter Figal: Leben - Dasein - Lebendigkeit
  • Klaus Dörner: Mensch, Leben, Technik. Medizinische Perspektiven
1.1 Leib
  • Julia Jonas: Die Leiblichkeit der Sprache. Zur Phänomenologie des Wortes bei Herder und Heidegger
  • Peter Trawny: Der Körper des Thersites oder der Leib Christi. Zur Herkunft ethischer Probleme mit den neueren "Anthropotechniken" im Rückgang auf Homer und Hegel
1.2 Leben
  • Susanna Lindberg: On the Concept of Life. Through Heidegger towards German Idealism
  • Thomas Rolf: Von der Wahrnehmung zur Problemlösung. Repräsentation und Wahrheit bei Edmund Husserl und Daniel C. Dennett
1.3 Lebenswelt
  • Christian Bermes: Arbeit und Leben. Grundzüge einer Phänomenologie des Handelns
  • Iris Därmann: Dekonstruktion ohne inversive Ethnographie oder: Wie eurozentrisch ist Derridas Konzeption der Ur-Schrift?
2. Techniken des Lebens
  • Käte Meyer-Drawe: 'Lebendige Rechenbanken' - 'automatische Nachkommen'. Notizen zu einer Phänomenologie der Technik
  • Petra Gehring: Bioforschung und Biotechnik
  • Ullrich Melle: Möglichkeiten und Grenzen einer transzendentalen Ökophänomenologie
2.1 Biologie
  • Ralf Becker: Die Sprache des Lebens. Husserl und Maturana über Beschreibung als Unterscheidung
  • Alfred Hirsch: Biopolitik und die Rechte des Menschen. Versuch über die Politisierung des Lebens im Zeitalter der Menschenrechte
2.2 Medizin
  • Dan Zahavi: Der Theorie-Theorie Versuch zum kindlichen Autismus. Eine phänomenologische Kritik
  • Gerhard Danzer: Medizinische Anthropologie bei Merleau-Ponty
2.3 Technik
  • Thomas R. Wolf: Sinnverlust oder Sinnverzicht? Ansätze zu einer Hermeneutik der Technik bei Husserl und Heidegger
  • Andreas Luckner: Bewirken und Vollbringen. Zum Verhältnis von Technik und Handeln nach Heidegger
3. "Lebensperspektiven"
  • Thomas Fuchs: 'Lebenswissenschaften' und Lebenswelt
  • Kah Kyung Cho: Pflege des Lebens und Technik des Lebens
  • Bernhard Waldenfels: Phänomenologie und Phänomenotechnik
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  Christian Bermes, Julia Jonas, Karl-Heinz Lembeck (Hg.), Die Stellung des Menschen in der Kultur. Festschrift für Ernst Wolfgang Orth zum 65. Geburtstag, Würzburg, K&N 2002

350 Seiten, Hardcover
Format 23,5 x 15,5 cm
51,- Euro / 89,10 SFr
ISBN 3-8260-2232-7
     Die Stellung des Menschen in der Kultur


Der Band versammelt Beiträge zu ausgewählten Themen der kulturphilosophischen Forschung. Auf Basis der These vom Menschen als Kulturwesen kommen in drei Sektionen individuelle, intersubjektive und normative Aspekte der "Stellung des Menschen in der Kultur" zur Sprache.
Die Eingangssektion beleuchtet die anthropologisch-erkenntnistheoretischen Fundamente der Kultur. Sie bedingen die konkreten Formen der Weltdeutung, deren Bandbreite zwischen Mythos und Wissenschaft in der zweiten Sektion diskutiert wird. Die dritte Sektion verhandelt abschließend ethische Fragestellungen, die sich aus der kulturellen Situiertheit des Menschen ergeben.


Inhalt

Julia Jonas: Einleitung

1. Grundlagen und Grenzen kultureller Medialität
  • Ferdinand Fellmann: Selbstbild als Fiktion. Zur medialen Theorie der Subjektivität
  • Christian Bermes: Medialität - anthropologisches Radikal oder ontologisches Prinzip? Merleau-Pontys Ausführung der Phänomenologie
  • Jean-François Courtine: Heidegger vor Heidegger? Die Kategorien und die Bedeutung
  • Wolfgang Marx: Über kulturelle Determination
  • Wolfhart Henckmann: Grundzüge einer Hermeneutik der Kultur bei Max Scheler
  • Thomas M. Seebohm: Zum Problem des Verstehens
2. Kulturelle Orientierung zwischen Mythos und Wissenschaft
  • Werner Flach: Die Autonomie der Wissenschaft
  • Helmut Holzhey: Betrachtungen zur Stellung der Naturwissenschaften in unserer Kultur
  • Karl-Heinz Lembeck: Das Sprachproblem in der Kulturanthropologie. Ethnologisches Verstehen im Horizont sprachanthropologischer Forschungstraditionen
  • Massimo Ferrari: Begriffslehre und mythisches Denken bei Ernst Cassirer
  • Franco Bianco: Mythos und Charisma in unserer Zeit
3. Zur Normativität kultureller Lebensformen
  • Hidekazu Kawashima: Kants Begriffe Kultur und Moral als Wegweiser für unsere Lebenswelt im 21. Jahrhundert
  • Kah Kyung Cho: Phänomenologie als praktische Philosophie. Motivation und Ziel der "Erneuerung" bei Edmund Husserl
  • Birgit Recki: Das Ethos der Freiheit. Ernst Cassirers ungeschriebene Ethik und ihre Postulatenlehre
  • Klaus Held: Die Vielfalt der Kulturen und das Ethos der Demokratie
4. Erinnerungen
  • Otto Pöggeler: Phänomenologie in Trier
  • Gerhard Funke: Für Ernst Wolfgang Orth
Anhang: Bibliographie der Schriften von Ernst Wolfgang Orth (Erstellt von Ralf Becker)

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  Aufsätze  
     
 
  • Arthur Schopenhauers phänomenologische Lehre vom erkennenden und handelnden Menschen, in: Christian Sternad, Günther Pöltner (Hg.), Phänomenologie und Philosophische Anthropologie, Würzburg, K&N 2011, 97-114

  • Metaphysischer - Physikalischer - Ästhetischer "Raum". Dimensionen einer Äquivokation, in: Phänomenologische Forschungen 2008, 169-181

  • Zur Phänomenologie und Ontologie des Wortes. Martin Heideggers Herder-Exegese: Ein produktives Mißverständnis, in: Tilman Borsche (Hg.), Herder im Spiegel der Zeiten. Verwerfungen der Rezeptionsgeschichte und Chancen einer Relektüre, München, Fink 2006, 142-162

  • Mensch - Leben - Technik. Phänomenologische Anthropologie heute = Einleitung zu: Julia Jonas, Karl-Heinz Lembeck (Hg.), Mensch - Leben - Technik. Aktuelle Beiträge zur phänomenologischen Anthropologie, Würzburg, K&N 2006, 11-31

  • Die Leiblichkeit der Sprache. Zur Phänomenologie des Wortes bei Herder und Heidegger, in: Julia Jonas, Karl-Heinz Lembeck (Hg.), Mensch - Leben - Technik. Aktuelle Beiträge zur phänomenologischen Anthropologie, Würzburg, K&N 2006, 89-100

  • Einleitung zu: Christian Bermes, Julia Jonas, Karl-Heinz Lembeck (Hg.), Die Stellung des Menschen in der Kultur. Festschrift für Ernst Wolfgang Orth zum 65. Geburtstag, Würzburg, K&N 2002, 9-17

  • Julia Jonas, Karl-Heinz Lembeck, Wie der Mensch zur Sprache kommt. Kulturphilosophische Überlegungen, in: Theodor Berchem, Winfried Böhm, Martin Lindauer (Hg.), Weltwunder Sprache. 10. Würzburger Symposium, Stuttgart, Klett 2000, 43-62

 


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  Rezensionen  
     
 
  • Zu: Ralf Becker, Sinn und Zeitlichkeit. Vergleichende Studien zum Problem der Konstitution von Sinn durch die Zeit bei Husserl, Heidegger und Bloch, Würzburg, K&N 2003 (Trierer Studien zur Kulturphilosophie 8), Diss. Trier 2002, in: Phänomenologische Forschungen NF 8, 2003, 387-394

  • Zu: Ernst Wolfgang Orth, Edmund Husserls "Krisis der europäischen Wissenschaften und die transzendentale Phänomenologie". Vernunft und Kultur, Darmstadt, WBG 1999, in: Phänomenologische Forschungen NF 4, 1999, 307-312
 


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  Übersetzungen (ins Englische)  
     
 
  • Lembeck, Karl-Heinz, Paul Natorp, in: Encyclopedia of philosophy, 10 vls., ed. Donald M. Borchert, 2nd ed., Detroit, Thomson Gale (Macmillan) 2006, 6: 490-491

  • Orth, Ernst Wolfgang, "Lebenskrisis" and "Lebensbedeutsamkeit" as Motifs in Husserl's Phenomenology of Culture, in: Chan-Fai Cheung, E.W.O. (Eds.), Phenomenology of Interculturality and Life-World, Phänomenologische Forschungen, Sonderband, Freiburg/Br., Alber 1998, 54-71

  • Orth, Ernst Wolfgang, Philosophy of Technology or Philosophy of Culture. An Undecided Alternative in the Picture of Man, in: Gregory d'Souza, Rudolf Brandner, John B. Chethimattam, Paul Puthanangady (Eds.), Interculturality of Philosophy and Religion, Bangalore/India, National Biblical, Catechetical & Liturgical Centre 1996, 88-104

  • Orth, Ernst Wolfgang, Husserl's Phenomenology as Realization of Kantian Philosophy?, in: Hoke Robinson (Ed.), Proceedings of the 8th International Kant Congress, Memphis, Tenn. 1995, Milwaukee, Wis., Marquette University Press 1995, 1: 1027-1036
 


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